Nymphea

Lebensraum

Das Prinzip – Natur pur

 

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Teichbau

Das Prinzip - Natur Pur

In der hektischen Welt von heute ist ein Stückchen Natur im Einklang mit sich selbst nicht nur eine Augenweide sondern eine Quelle der Energie und Freude. Jeder von uns kann sich den idyllischen Weiher am Waldrand weitab von jeder Zivilisation und Technik vorstellen.

Keine Technik - Die Natur braucht sie nicht

Ob Schwimmteich, Fischteich oder Seerosenbecken, die Eingriffe durch den Menschen sollten auf ein Minimum reduziert werden, damit die natürlichen Abläufe nicht gestört werden. Wir verhelfen der Natur zu einem guten Start, indem wir für eine Vielfalt an Pflanzen und eine Armut an Nährstoffen durch ungedüngte Pflanzen und das richtige Teichsubstrat sorgen.


Danach überlassen wir den Teich den natürlichen Abläufen. Auch wenn das Wasser für die erste Befüllung frei von Leben (und hoffentlich arm an Nährstoffen) ist, werden sich binnen kürzester Zeit die ersten Besucher und Bewohner einfinden.


Mit dem Einsatz von Technik versuchen wir der Natur ‚Prothesen‘ zur Verfügung zu stellen. Dabei verhält es sich gleich wie bei den Prothesen für den Menschen, sie werden immer besser, sind aber nie perfekt und bleiben immer ein Ersatz für ein Original auf das keiner freiwillig verzichten will.


Ein Filter hat in einem Pool eine leichte Aufgabe, er soll möglichst alles aus dem Wasser filtern. Ein Filter für einen Naturteich hat dagegen eine kaum lösbare Aufgabe, denn er sollte zwischen Gut und Böse unterscheiden können.


Wenn wir die Natur nicht behindern oder einschränken, dann braucht es keine Technik, wie wir bei jedem Ausflug in die unberührte Natur selbst sehen können.

Kreisläufe - Leben entsteht - Leben vergeht

Die natürlichen Kreisläufe beginnen sofort nach der ersten Teichbefüllung: wachsen und absterben, fressen und gefressen werden. Anfangs können im Teich kräftige Veränderungen auftreten, die immer schwächer werden.


Im Laufe der Zeit stellt sich ein natürliches Gleichgewicht ein, in dem es nur mehr kleinere Schwankungen gibt. Wenn nun der Mensch eingreift und die Fressfeinde der Algen dezimiert, in dem er das Wasser über eine Pumpe mit einem schnelldrehenden Kreisel umwälzt, dann werden die natürlichen Kreisläufe dauerhaft gestört.


Diese natürlichen Abläufe zu verstehen und zu beobachten ist etwas ganz Besonderes und hat seinen eigenen Reiz.

Zeit - Den natürlichen Abläufen Zeit lassen

Der Teich verändert sich ständig über die Jahreszeiten und über die Jahre hinweg. An einem neuen Teich können etwas mehr oder etwas weniger Pflanzen gesetzt werden, aber es bleibt ein junger Teich. Nur mit viel Aufwand könnte eine künstliche Alterung herbeigeführt werden. Diese wäre aber immer erkennbar. Ein älterer Teich hat seinen eigenen Charme und könnte nur durch radikale Eingriffe (Totalsanierung) wieder zu einem jungen Teich werden. Auf diese natürlichen Veränderungsprozesse kann vorsichtig Einfluss genommen werden. Jeder größere Eingriff zur Beschleunigung bzw. Verlangsamung birgt die große Gefahr von Fehlentwicklungen.


Ebenso verhält es sich, wenn es im Wasser zu einer Eintrübung und Grünverfärbung kommt. Wenn der Teich in Ordnung ist, wird sie auch wieder vergehen, aber nicht zum von Menschen gewünschten Zeitpunkt und nicht von einem Tag auf den anderen. Die natürlichen Abläufe brauchen ihre Zeit und können aufgrund ihrer Komplexität von uns nicht genau vorhergesagt werden.


Wir empfehlen allen Teichbesitzern, vertrauen Sie der Natur, nehmen Sie sich Zeit und machen Sie sich es bequem und beobachten Sie in Ruhe und wenn Sie möchten genießen Sie ein gutes Glas Wein dazu …

Beobachten & Genießen

Ein Teich ist nicht nur Badevergnügen der Extraklasse, sondern auch ein Ort zum Beobachten und Genießen. Zwischen Pflanzen, Tieren und Mensch – hier ist immer etwas los. Öffnen Sie Ihre Sinne und Sie werden staunen.

Besucher & Bewohner

Kaum ist Ihr Teich fertig und befüllt ziehen schon die ersten Bewohner ein. Da das Wasser für die Erstbefüllung meist frei von Kleinlebewesen ist, wird das Leben durch das ‚Impfen‘ mit Wasser aus einem gut funktionierenden Teich angekurbelt. Größe Bewohner wie Wasserkäfer, Libellen, Frösche, Kröten finden sich von ganz alleine am neuen Teich ein. Bei jedem Rundgang entdeckt der stolze Teichbesitzer neues Leben, daß sich am Teich eingefunden hat. Manch Besucher wie Eisvogel, Storch oder Reiher machen meist nur einen Kurzbesuch auf der Suche nach Fischen.


Für alle Besucher und Bewohner ist der neue Teich eine kleine Erweiterung für den ständig kleiner werdenden Lebensraum. Für manche von ihnen ist es eine neue Heimat und damit eine Chance zu überleben. Nach einiger Zeit tummelt und wimmelt es im und am Teich, der von uns geschaffene neue Lebensraum wird nun besucht und bewohnt. Die am Teich wohnenden Menschen können den Schwimmteich vom ersten Tag an nutzen und in Ruhe ihre Kreise ziehen, aber es dauert nicht lange, bis sich die menschlichen Besucher am neuen Teich einfinden, den das Besondere spricht sich schnell herum.

Ein Vergnügen für alle Sinne

So wie sich der Teich über die Zeit entwickelt, so schärfen wir unsere Wahrnehmung und lassen uns nicht von der entstehenden Üppigkeit ablenken.


Was dem eiligen Besucher entgeht sind die wirklich lohnenden Beobachtungen, wie die schlüpfende Libelle die langsam ihre Flügel entfaltet, oder das muntere Treiben der Teichmolche, falls man das Glück hat, dass sie sich am Teich eingefunden haben. Die Vögel die munter plätschernd ein Bad nehmen, die jungen Schwalben die üben, wie sie im Flug Wasser aus dem Teich trinken können, der scheue Eisvogel auf Beutejagd oder die Fledermäuse auf der Insektenjagd ziehen mit ihren Darbietungen unser Interesse auf sich.


Aber auch die Pflanzenwelt hat einiges zu bieten, kleine Raritäten die im Verborgenen aufblühen oder wundersame Formen von Knospen und Samenkapseln.


Das Auge alleine reicht nicht aus um das Stückchen Natur im unserem Garten zu erfassen. Wenn man an einem heißen Sommertag unter einem schattigem Baum am Teich liegt, die Augen schließt und einfach nur zuhört, dann kehrt trotz oder vielleicht gerade wegen der viele Geräusche und Laute eine wohlige innere Ruhe ein.


Viele Pflanzen verströmen zarte Düfte, denen man sich, wie bei den Seerosen, schwimmend nähern kann. Schnuppern Sie am Duft der Seerosen, Sie werden erstaunt sein wie unterschiedlich Seerosen duften. Auch die Textur der Blütenblätter ist eine ganz besondere. Und dies führt uns auch schon zur aktiven Variante den Teich zu genießen.


Spüren Sie das kühle Nass auf ihrer Haut, nicht nur Kinder lieben es! Springen, plantschen und herumtollen können dem Teich nichts anhaben, dafür wurden ja eigens die Stege und die Schwimmzone gebaut.


Legen Sie sich in einer lauen Sommernacht nach dem Bad auf den Steg, spüren Sie das weiche Wasser auf der Haut, hören Sie in die Natur hinein und beobachten Sie die Sterne. Ein Naturteich hat viel mehr zu bieten als jeder Pool.

Jahreszeiten

Sie bieten uns Abwechslung und bewahren uns vor Monotonie und Eintönigkeit eines Pools. Im Sommer schätzen wir den kühlen Schatten um den Teich und das erfrischende Bad. Der Herbst zaubert die so angenehmen Herbstfarben an den Teich. Am früher Morgen ziehen kleine Nebel über den Teich. Die Sonnenstrahlen der schon nieder stehenden Sonne glitzern in den Tautropfen und bringen die Farben zum glühen. Der Winter bringt Eis und Schnee. Die Natur hat sich zur Ruhe zurückgezogen. Bald können wir auf dem Eis über den Teich gehen oder gar Eislaufen. Im Frühjahr erwacht die Natur wieder und zeigt bald die ersten Blüten. Grün wird wieder zur Modefarbe. Auch wenn sich der Kreis der Jahreszeiten schließt, ist das nächste Jahr keine Wiederholung. Es gibt immer etwas Neues am Teich zu entdecken.

Quelle der Kraft

Naturteiche sind etwas ganz besonderes, sie entwickeln sich, wenn sich die Natur einmal entfalten konnte, zu einem Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Auch auf viele Menschen, groß und klein, übt der Teich eine besondere Anziehung aus.


Ob nun der Mensch den Teich aktiv nutzt oder ihn einfach aus sich wirken lässt, in jedem Fall ist es der ideale Ort um sich zu regenerieren und Kraft zu schöpfen.

Vertrauen - in die natürlichen Abläufe

Wir neigen eher dazu Systemen zu vertrauen, die wir Menschen steuern und scheinbar beherrschen können, als uns auf etwas fremdes und so komplexes wie die Natur einzulassen. Die großen Krisen (Finanzsystem und Atomkraft) der letzten Zeit haben aber aufgezeigt, dass auch von uns Menschen gesteuerte und beherrschte Systeme aus den Fugen geraten können. Sind die natürlichen Abläufe so komplex, dass wir ihnen nicht vertrauen können oder sind sie so einfach, dass ein Funktionieren von uns angezweifelt wird? Oder haben wir einfach nur verlernt die Natur zu beobachten und die richtigen Schlüsse zu ziehen?


Vertrauen in natürliche Abläufe zu haben, braucht in unserer heutigen Zeit vielleicht etwas Mut oder Überwindung. Wenn aber dann im Laufe der Zeit sich das Vertrauen als gerechtfertigt erweist, ist die Befriedigung umso größer, denn wir sind der Natur ein Stück näher gekommen.
BEOBACHTEN & GENIESSEN
Ein Erlebnis für alle Sinne

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